Charité Universitätsmedizin Berlin
Die Charité ist das größte Klinikum Europas und besteht aus drei Universitätskliniken, welche nach der Wende organisatorisch zusammengefasst wurden: Charité Campus Mitte (CCM), Charité Campus Virchow-Klinikum (CVK) und Charité Campus Benjamin Franklin (CBF, ehemals Klinikum Steglitz).
c.a.e.s.a.r. ingenieure Planungsgesellschaft mbH hat in den vergangenen 15 Jahren mehr als 100 Einzelprojekte in der Charité bearbeitet. Die zum Teil langen Projektlaufzeiten liegen in der Regel an der Finanzierbarkeit der Teilprojekte und demzufolge dem stufenweisen Ausbau der Systemtechnik. Im Folgenden eine Auswahl der größeren bzw. aktuelleren Projekte:
| Projekt | Leitebene Charité Campus Mitte (CCM) |
| Leistung | Planungsleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 5 bis 9 |
| Beschreibung | Modernisierung der Leitebene (CCM), Aufschaltung von 3 Klinikgebäuden bzw. Gebäudeteilen, perspektivische Leitebene für CCM auf Basis BACnet, Aufschaltung der Automationstechnik über das vorhandene Netzwerk mittels Ethernet/IP |
| Anzahl DP | 1. Ausbaustufe ca. 5.000 |
| Zeitraum | 1999 – 2004 |
| Projekt | Modernisierung Gebäudeautomation CCM |
| Leistung | Planungsleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 3 bis 8 |
| Beschreibung | Modernisierung der Automationsebene (CCM). Das vorhandene System ist aus der Zeit vor der Wende und verfügte primär über ZLT-Funktionalität. Nur die neueste Generation war in der Lage, MSR-Aufgaben zu übernehmen. Das System ist über fast alle Liegenschaften des Campus Mitte verteilt. Die Integration in die Leitebene erfolgt über das vorhandene Netzwerk mittels Ethernet/IP und BACnet/IP. |
| Anzahl DP | ca. 6.000, nach Modernisierung ca. 20.000 |
| Zeitraum | 2001 – dato (das Projekt ist nicht abgeschlossen) |
| Projekt | Konzeptstudie GA-Leitebene und Automationsebene Charité Campus Virchow-Klinikum |
| Leistung | Konzeptstudie, Consulting |
| Beschreibung | Analyse der Bestandsanlagen (ein ZLT-System mit ca. 6.000 DP und eine GA-Leitebene von 1994 mit ca. 25.000 DP) und Einschätzung der perspektivischen Entwicklung des GA-Komplexes (Leit- und Automationsebene). Lösungsvarianten für Migration und Modernisierung. |
| Anzahl DP | ca. 30.000 |
| Zeitraum | 2003 |
| Projekt | Aufschaltung der Automationsstationen der Sonderisolierstation CVK |
| Leistung | Planungsleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 1 bis 8 |
| Beschreibung | Integration der neuen Automationstechnik der Sonderisolierstation CVK in ein für die Migration der Leitebene geeignetes zentrales Leit- und Überwachungssystem. Die Integration in die Leitebene erfolgt über das vorhandene Netzwerk mittels Ethernet/IP und BACnet/IP. |
| Anzahl DP | ca. 4.200 |
| Zeitraum | 2007 – 2009 |
| Projekt | Migration Leitebene CVK |
| Leistung | Planungsleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 |
| Beschreibung | Migration der Leitebene CVK, welche im Bestand noch mit dem Betriebssystem OS/2 arbeitete. Erneuerung der drei vorhandenen Doppelrechner (LE-Server). Planung von Bedienstationen für die Leitwarten CCM und CVK mit Doppelbildschirmarbeitsplätzen, ca. 10 weitere Bedienplätze mit Remote-Client-Funktion. Das System soll die vorhandenen AS-System in die Leitebene integrieren, gleichzeitig aber die Möglichkeit schaffen, moderne BACnet-Automationsstationen zu integrieren. |
| Anzahl DP | ca. 30.000 |
| Zeitraum | 2007 – 2010 |
| Projekt | Modernisierung MSR-Süd CVK |
| Leistung | Planungsleistungen nach HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9 |
| Beschreibung | Migration der Automationsebene CVK. Bei der vorhandenen Automationstechnik der Südbebauung handelt es sich noch um analoge Systeme, die bislang mit dem bestehenden ZLT-System überwacht und geschaltet (Zeitschaltprogramm) wurden. Die Automationstechnik ist zu ersetzen gegen BACnet-AS-Komponenten. Die CVK-spezifischen BACnet-Anforderungen sind umzusetzen. Die Feldgeräte sind zu erneuern und Anlagenoptimierungen durchzuführen. Das bestehende IT-Netzwerk ist anforderungsgerecht zu erweitern. |
| Anzahl DP | ca. 7.000 |
| Zeitraum | 2007 – dato (das Projekt ist nicht abgeschlossen) |